EINRICHTEN NACH KREISLAUFWIRTSCHAFTLICHEN ASPEKTEN

Täglich entscheiden sich Unternehmen, ihre Räume neu einzurichten oder ihr Mobiliar auszutauschen, etwa weil die Möbel altmodisch oder verschlissen sind, ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen oder die Farbe nicht mehr zur übrigen Einrichtung passt. Im linearen Wirtschaftskonzept werden Produkte nach Gebrauch überwiegend weggeworfen, doch in der Kreislaufwirtschaft gehen wir das anders an: Wir prüfen genau, welche Produkte oder Produktteile sich wiederverwenden lassen.

Was Einrichten nach dem Kreislaufprinzip bedeutet, zeigen wir in diesem kurzen Film.

PRODUKTE WIEDERVERWENDEN

Vepa macht große Fortschritte auf dem Weg zur abfallfreien Fabrik. In der Serie „Nachhaltig sein mit Vepa“ zeigen wir, wie wir nachhaltig innovieren, denken und vor allem handeln. Wir ersetzen umweltbelastende Rohstoffe durch nachhaltige Alternativen, produzieren unter besten Arbeitsbedingungen, suchen Wege für die Verwertung unserer Restmaterialien und denken über Lösungen für überzähliges, kaputtes oder abgedanktes Mobiliar nach. So sorgen wir dafür, dass nichts im Müll landet.

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INVENTARISIERUNGSTOOL

Bevor wir mit dem Einrichten anfangen, inventarisieren wir zunächst die aktuelle Lage, um einen klaren Überblick über die Menge und den Zustand des vorhandenen Mobiliars zu erhalten. Dafür nutzen wir eine eigens von uns entwickelte App. Auf der Grundlage dieser Inventarisierung entscheiden wir, welche Möbel sich wiederverwerten, reparieren oder weiterverwenden lassen und welche Teile wir noch für die Herstellung neuer Möbel nutzen können.

EINRICHTUNGSPLAN NACH DEM KREISLAUFPRINZIP

Das Ergebnis der Inventarisierung ist die Basis für einen kreislaufwirtschaftlichen Einrichtungsplan, der beschreibt, welche Möbel auf welche Art erneut genutzt werden können. Unser Ziel ist dabei, das vorhandene Mobiliar weitestmöglich erneut zu nutzen. Mit kleinen Änderungen – einer anderen Lackierung oder einem neuen Polster – passen vorhandene Möbel oft erstaunlich gut in ein neues Arbeitsumfeld. Und manchmal kommt man sogar ganz ohne solche Eingriffe aus. Gemeinsam mit dem Kunden übersetzen wir den Einrichtungsplan in konkrete Maßnahmen, die wir anschließend in die Tat umsetzen. Auf diese Art und Weise haben wir bereits viele Bürogebäude „kreislaufwirtschaftlich“ eingerichtet.

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EIN ZWEITES LEBEN FÜR STÜHLE

Ein schönes Beispiel für das Kreislaufprinzip ist die Aufarbeitung von 237 Arper Catifa-Stühlen. Das Polster dieser Stühle war verschlissen, die Gestelle jedoch noch gut zu gebrauchen. Leider konnten die Stühle nicht neu bezogen werden, da Stoff, Polstermaterial und Sitzschale miteinander verklebt waren und nicht getrennt werden konnten. Daher haben wir die Möglichkeit untersucht, die vorhandenen Stuhlgestelle mit neuen Sitzschalen auszustatten. Das Ergebnis: Dank eines eigens entwickelten Adapters passt die Sitzschale des Felt-Stuhls perfekt auf das Gestell des Arper Catifa. So konnte allen 237 Stühlen vor Ort ein zweites Leben geschenkt werden.

AUFWERTUNG VON ALTEN SCHREIBTISCHEN

Doch nicht nur Stühle, auch Schreibtische eignen sich für kreislaufwirtschaftliche Projekte. Vor Kurzem haben wir eine ganze Reihe von Tischen zu Sitz-Steh-Schreibtischen aufgewertet. Die Konstruktion des Tischgestells wurde geändert, damit die Tische stabiler sind und jetzt auch im Stehen an ihnen gearbeitet werden kann. Außerdem sorgen die zusätzlich montierten Zwischenwände (hergestellt aus Textilresten aus unseren Werken) für mehr Privatsphäre und eine bessere Raumakustik. Natürlich haben wir auch dafür gesorgt, dass möglichst viele Teile, etwa Tischplatten, Tischbeine und Steckdosen, wie gehabt weiter genutzt werden können.

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